Tierpsychologische Beratung Hoher Westerwald
Tierpsychologische Beratung Hoher Westerwald

Neuigkeiten - Dies und das

 

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Der deutsche Tierschutzbund e. V. wird sich dafür einsetzen, dass über ebay Kleinanzeigen keine Tiere mehr angeboten werden dürfen. Das finde ich klasse.

 

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2019: Neuseeland hat Tiere als fühlende Lebewesen eingeordnet und per Gesetz Tierversuche für Kosmetika verboten.

 

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Die Niederlande hat ein gesetzliches Zuchterverbot für kurzschnauzige Hunde erlassen.

 

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Seit 2008 gibt es in der Schweiz eine Tierschutzverordnung, nach der es verboten ist, Meerschweinchen alleine, ohne Artgenossen, zu halten.

 

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Auch der Gemeinderat von Berglen im Rems-Murr-Kreis hat die erste kommunale Katzenschutzverordnung in Baden-Württemberg verabschiedet. Ab dem 01.01.20 müssen alle Freigänger kastriert, gekennzeichnet und registriert werden.

 

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Das Magazin "Ein Herz für Tiere" vermeldet in seiner Ausgabe Juni 19, dass seit der Einführung der Kastrationspflicht für Freigänger in Bruchhausen-Vilsen im Jahr 2012 die Anzahl der Streuner deutlich zurückgegangen sei.

Ich werde für eine bundesweite Kastrationspflicht weiterkämpfen.
 
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Auszug aus gmx Tierschützer-Tag am 19.03.19:

Tierschützer sehen Politik in der Pflicht

Nach Mackensens Erfahrung bringt das viele Tierheime in Bedrängnis. Diese seien personell, finanziell und räumlich damit überfordert, von ihren Haltern nicht länger erwünschte Wildtiere zu betreuen. Spezialisierte Auffangstationen seien rar und meistens überfüllt.

 

"Wir brauchen hier mehr Unterstützung von Seiten der Politik", betont Mackensen. "Zum einen, um nicht mehr gewollte Tiere artgerecht unterzubringen, zum anderen aber auch, um den Nachschub ungewollter Tiere zu reduzieren."

 

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Ein neues Gesetz in Belgien soll das Problem der Streunerkatzen lösen. Ab 2020 werden Katzenhalter dazu verpflichtet, ihre Tiere sterilisieren zu lassen und per Mikrochip registrieren zu lassen.

 

 

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Seit Oktober 2018 dürfen in England keine Katzen- und Hundewelpen unter 8 Wochen verkauft werden. Es drohen bei Nichtbeachtung hohe Strafen. In Arbeit ist noch, dass in Zoofachgeschäften u. von Tierhändlern keine Welpen mehr verkauft werden dürfen.

 

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Die Berufsbezeichnung Tierpsychologe ist in Deutschland nicht geschützt, es gibt dazu kein Hochschulstudium und erst recht gibt es keinen Diplom-Tierpsychologen. Aber es gibt Institute, in denen man mit der Investition von Zeit, Geld und einer gehörigen Portion Durchhaltevermögen eine ethologische Ausbildung durchläuft, die sehr gut auf den Beruf des Tierpsychologen vorbereitet.

 

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Meine neueste wunderschöne Entdeckung einer Wohnungskatze: Die Australian Mist (Australische Schleierkatze). Neben der British Kurzhaar und der Perserkatze, eignet auch sie sich besonders gut für die Haltung im Haus. Da die beiden letztgenannten durch die angezüchtete kurze Nase zu den Qualzuchten zählen, ist die Australian Mist nun die von mir favorisierte Wohnungskatze, die allerdings momentan noch sehr schwer in Europa zu bekommen ist.

 

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Diese, meine Kurzgeschichte, wurde im Buch  "Schlafgut-Geschichten" der Rhein-Zeitung veröffentlicht. Mit 49 anderen schönen Kindergeschichten, können sie ein wunderschönes Vorlesebuch für die Kleinen für den Preis von 19,99 Euro im RZ-Shop erwerben:

 

 

Der kleine Kater Purzel

 

Der kleine Kater Purzel lag mit dem Rücken im Gras, und sein Blick folgte den weißen Schäfchenwolken, die langsam hoch am Himmel über ihm vorbeizogen. Seine Gedanken schwirrten wieder mal kreuz und quer hin und her. Die wenigen Menschen, die er kannte, sagten, dass er ein Glückskater sei.

 

Illustration: Carola Bergmann
Illustration: Carola Bergmann
 

Er selbst sah das nicht so, wo er doch nur drei Beine mit drei weißen Füßchen hatte. Aber er hatte ein besonders hübsches schwarzes und rotes und graugetigertes Fell und er hatte ein Kind rufen hören: "Och guck mal, eine dreifarbige Glückskatze, wie niedlich."

Dann aber hatte es gemerkt, dass Purzel ein Beinchen fehlte, und war schnell zu einem Katzenkumpel weitergegangen. Der war in Purzels Augen ein Glückskater, denn er durfte mit dem Kind und seinen Eltern nach Hause fahren und fortan dort wohnen. Wo ihm, also Purzel, das vierte Bein abhandengekommen war? Daran konnte Purzel sich nicht mehr erinnern. Und er konnte sich auch nicht mehr daran erinnern, seit wann er in diesem großen Haus lebte, das die Menschen Tierheim nannten.

Purzel fühlte sich eigentlich ganz wohl hier, die Tierpfleger waren nett, und besonders der junge Mann mit dem Zopf im Nacken hatte es ihm angetan. Max hieß er. Leider war Max nicht immer da, dann war es Purzel langweilig, und er machte solche Sachen wie auf dem Rücken liegen und in die Luft gucken. Die anderen Katzen im Haus mochten Purzel nicht besonders, wahrscheinlich weil die Pflegerinnen und besonders auch Max sehr nett zu ihm waren und ganz viel mit ihm schmusten.

Immer wieder kamen Leute vorbei, auf der Suche nach einem passenden Haustier. Purzel machte sich dann immer besonders schön, leckte sich ausgiebig das bunte Fell und die drei Pfoten, schnurrte laut und schaute die Besucher mit seinen großen, grünen Katzenaugen an. Doch die Menschen blieben nur kurz bei ihm stehen. Einen dreibeinigen Kater wollte niemand mit nach Hause nehmen, und wenn er noch so ein schönes Fellchen hatte, und wenn er noch so treu schaute.

Purzel seufzte tief: Ach, wie gern hätte ich ein große Familie, mit Kindern und einem kleinen Hund, den ich den ganzen lieben langen Tag ärgern könnte! Immer gäbe es leckeres Katzenfutter, welches er ganz allein für sich hätte. Hier im Heim war Purzel immer der Letzte und bekam nur noch die Reste vom Mahl der anderen Katzen. Doch Max, der liebe Max, brachte ihm ab und zu ein kleines Leckerchen mit. Auch heute hatte Max zum Glück wieder Dienst. Pfeifend kam er um die Ecke. Aufgeregt sprang Purzel auf seine drei Beinchen und humpelte ihm entgegen. "Ach Purzelchen, hat dich noch immer keiner haben wollen? Komm her, ich habe dir wieder etwas Feines mitgebracht."

Purzel war außer sich vor Glück, schmiegte sich dicht an Maxens Beine, und das Wasser lief ihm im Mäulchen zusammen. Der Tag war gerettet. Während Max seine Arbeit tat, schlief Purzel mit vollem Magen tief und fest auf einem weichen Kissen, so wie kleine Kater das oft tun, und träumte von Mäuschen, Kindern und Max, dessen Stimme ihn schließlich weckte und dessen Hand Purzel an seinem bunten weichen Bauch kraulte. "Purzel, ich habe eine gute Nachricht für dich", sagte Max, Du hast ab heute ein neues Zuhause. Purzel traute seinen Ohren nicht, und er erschreckte sich auf einmal sehr. Er sollte weg von hier? Oh je, nein, lieber doch nicht!

Protestierend klagte Purzel mit einem herzzerreißenden "Miau! Miau!" "Purzelchen", sagte Max, "ich nehme dich jetzt mit zu meiner Familie, denn du bist mir so ans Herz gewachsen, ich mag nicht mehr ohne dich sein. Eigentlich bin ich sehr froh, dass dich bis jetzt keiner haben wollte." Purzel war überglücklich und legte eines seiner weißen Pfötchen auf die Hand seines Freundes Max und schaute ihn mit treuen, grünen Augen an.

 

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Patenschaften:

 

Mops Ferdinand von den Mops-Engeln e.V. und

allgem. Patin bei der Katzenhilfe Westerwald e.V.

 

Vielleicht wäre eine Tierpatenschaft auch etwas für Sie...

 

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