Tierpsychologische Beratung Hoher Westerwald
Tierpsychologische Beratung Hoher Westerwald

Das tierische Sorgenkind

 

Das Haustier verhält sich plötzlich oder über längere Zeit anders. Es gibt Situationen, in denen Sie Ihr Tier nicht mehr zu erkennen glauben. Bitte bewahren Sie sich in erster Linie Empathie für Ihr Tier- es will Sie nicht ärgern, es hat einen Grund für sein Verhalten und braucht daher Ihre Hilfe und nicht Ihre Schelte.

Die Katze ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Doch vom Wesen her ist auch die liebste Katze ein wildes Tier, da sie nicht in gleichem Maße wie der Hund domestiziert ist, so dass sich in der Haltung Probleme ergeben können. Sie kann aggressiv oder hyperaktiv sein. Sie kann bissig oder überängstlich sein. Aber immer möchte die Katze einfach nur Katze sein, und ihr Verhalten hat einen tieferen Sinn, der sich uns nicht ohne weiteres erschließt. So geben uns diese wunderbaren Geschöpfe so manches Rätsel auf, dass wir in deren und unserem Interesse lösen sollten, damit wir weiterhin Freude aneinander haben. Der Hund ist uns in seinem Verhalten vertrauter, aber auch der tollste Familienhund kann sein Wesen scheinbar grundlos verändern, so dass dringend Abhilfe geschaffen werden muss. Da plötzliche Verhaltensauffälligkeiten auch von Schmerzen oder Krankheiten ausgelöst werden können, gilt es vordergründig, diese von Ihrem Tierarzt ausschließen zu lassen, bevor man an eine Verhaltenstherapie denken kann.

 

Im Falle einer nicht-krankhaften Verhaltensstörung helfe ich Ihnen gerne weiter:

 

Ich werde analysieren, welche Faktoren ein bestimmtes Verhalten auslösen und erkläre Ihnen, wie Sie dieses bei Ihrem Tier steuern können.

 

Prozedere für die Verhaltensanalyse bzw. Verhaltenstherapie: Nach einem telefonischen Erstkontakt bitte ich Sie,  den unten angehängten Fragebogen auszudrucken und möglichst mit allen Personen Ihres Haushaltes gemeinsam ausfüllen und mir zurück zu senden (wenn kein Drucker/Scanner vorhanden ist, dann geht alles auch auf dem Postweg, sprechen Sie mich bitte an). Nachdem mir der ausgefüllte Fragebogen vorliegt, werde ich einen Termin mit Ihnen vereinbaren, dabei ist grundsätzlich auch das Wochenende von meiner Seite aus machbar. Wenn Ihr Wohnort nicht weiter als 50 Kilometer entfernt liegt, besuche ich sie Zuhause, da es mir nur dort möglich ist, einen unverfälschten Eindruck Ihres Haustieres im gewohnten Umfeld zu gewinnen (§9 des HWG (Heilmittelwerbegesetz) verbietet außerdem die telefonische Beratung und das Erstellen einer Ferndiagnose). Durch eine spezifische Beobachtung und mit gezielten Fragen erkenne ich in der Regel das Problem und kann schnell erste Maßnahmen zur Besserung anbieten, um dann Schritt für Schritt auf Dauer Abhilfe zu schaffen. In einer Verhaltenstherapie geht es darum, das richtige Verhalten zu bestärken und auf Fehlverhalten nicht einzugehen.  Bei Hunden gibt es auch Verhaltensauffälligkeiten, die mit dem Besuch einer Hundeschule abgestellt werden können. Wenn sich meiner Ansicht nach das Tier aufgrund einer Krankheit problematisch verhält, so ist, wie bereits oben erwähnt, die Vorstellung bei Ihrem Tierarzt zwingend erforderlich.

 

 

„Haben Tiere eine Seele und Gefühle“ kann nur fragen,

wer über keines der beiden verfügt. (Eugen Drewermann)

 

 

Erhebungsbogen
Katzenerhebungsbogen 1.pdf
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